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Hintergrund in Kenia

Kenia ist seit Jahrzehnten von Konflikten geprägt. Die soziale Ungleichheit und Armut die damit einhergeht, trägt zur hohen Gewaltrate bei. Davon betroffen ist insbesondere auch die Bevölkerung der marginalisierten Viertel von Nairobi. Willkürliche Verhaftungen, Folter und aussergerichtliche Hinrichtungen liegen an der Tagesordnung.  Die Täter aus den Reihen der Polizei oder Armee müssen jedoch in den wenigsten Fällen rechtliche Konsequenzen fürchten.

Ein weiteres Problem ist die ungelöste Landfrage. Nachdem Kenia im Jahre 1963 die Unabhängigkeit erlangte, wurde das Land der die Elite zugesprochen, ohne die Rechte der Bauern zu berücksichtigen.

MRVs sind häufig das Ziel von Schikanen und Einschüchterungsversuchen. Ihre Arbeit wird kriminalisiert und sie erhalten weder Schutz noch Rückhalt von den staatlichen Behörden. Die Präsenz von PBI trägt dazu bei, dass sie ihre Arbeit ohne Furcht ausführen können.

PBI in Kenia

Seit Oktober 2015 ist eine permanente Projektkoordinatorin in Nairobi vor Ort. 2014 hatten die Freiwilligen mit den Schutzbegleitungen in Mathare, einem der Elendsviertel von Nairobi, begonnen. Aufgrund der Vermittlungsarbeit von PBI konnten die lokalen MRV und NGOs einen engen Kontakt zu lokalen Sicherheitskräften und Behörden herstellen, um ihre Sicherheit zu erhöhen und sich auch besser untereinander zu vernetzen. 2013 hatte ein Freiwilligenteam die Arbeit in Nairobi aufgenommen.

Das Projekt im Überblick

Arbeitsschwerpunkte

  • Landkonflikte
  • Gewalt durch Sicherheitskräfte
  • Schutz von weiblichen Menschenrechtsverteidigerinnen

Peace Brigades International
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