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PBI in Indonesien

Durch die im Jahr 2011 gestartete zweijährige Untersuchung zur Situation von gefährdeten MRV in abgelegenen Regionen Indonesiens (spezifisch in Papua), konnte PBI ein neues Projekt in Indonesien starten, welches von 2015 bis 2018 dauert. Zusammen mit der indonesischen NGO Elsam hat PBI ein Kapazitätsbildungs- und Schutzprogramm für MRV entwickelt.  Ziel des Projekts ist die Kapazitätserweiterung der Menschenrechtsverteidiger, um deren Dokumentations-, Report- und Advocacyfähigkeiten im Zusammenhang mit Menschenrechtsverletzungen zu stärken, sowie Schutzstrategien zu entwickeln. Dies befähigt die indonesischen Menschenrechtsverteidiger, ihre eigene Schutzbedürftigkeit besser zu managen sowie ihre Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit national als auch global zu erhöhen. Die ersten Kapazitätsbildungskurse begannen im Februar 2015.

Von 2000 bis 2011 führte PBI Schutzbegleitungen in Indonesien durch, doch aufgrund politischer Veränderungen und der Bedürfnisse indonesischer MenschenrechtsverteidigerInnen wurde das Projekt gestoppt.

Politischer Kontext

Vor den Wahlen 2014 galt Präsident Joko Widodo als Hoffnungsträger. Sein erstes Amtsjahr war jedoch von internen Machtkämpfen des politischen Establishments und einer stagnierenden Wirtschaft geprägt. Die angekündigten Reformen verliefen langsamer als geplant und die versprochene Freilassung von 68 politischen Gefangenen konnte auch nicht umgesetzt werden, weil eine Mehrheit im Parlament dagegen stimmte. 

Das Projekt im Überblick


Peace Brigades International
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