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Eine Freiwillige von PBI in Honduras

Hintergrund in Honduras

Honduras ist eines der ärmsten Länder der Welt. Rund 70 Prozent der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze und das Land ist von Gewalt und Unsicherheit geprägt. Durch die vorherrschende Arbeitslosigkeit und Hoffnungslosigkeit haben sich zahlreiche Jugendbanden, sogenannte Maras gegründet, die teilweise ganze Städte unter ihrer Gewalt haben.

Im Jahr 2009 kam es zu einem Staatsstreich, bei dem die Armee den damaligen Präsidenten Manuel Zelaya absetzte. Seither hat sich die Situation für MRVs, insbesondere für Umwelt- und LandaktivistInnen stark verschlechtert. Zudem sind JournalistInnen, indigene Gemeinschaften und Frauen oftmals Ziel gewaltsamer Angriffe. Hunderte Morde an LGBTI-Mitglieder, vor allem homosexuelle Männer, sind zu verzeichnen. Die Täter gehören oftmals dem öffentlichen Apparat an und bleiben in den meisten Fällen unbestraft. Regelmässige Gespräche zwischen PBI und den Behörden sind daher von grosser Bedeutung, um die Sicherheit der honduranischen Organisationen sowie indigenen und bäuerlichen Gemeinschaften zu verbessern.

PBI Honduras

PBI eröffnete im Oktober 2013 mit zwei Freiwilligen das Büro in Tegucigalpa und im Januar 2014 verstärkten zwei weitere Freiwillige das Team. Die Projekteröffnung erfolgte auf Anfrage der Plattform für Menschenrechte in Honduras. Dies infolge des Staatsputsches im 2009 und der damit zusammenhängenden Verschlechterung der Menschenrechtslage. Anhand zweier Erkundungsmissionen im 2011 und 2012 prüfte PBI die Bedingungen für ein PBI-Projekt.

Das Projekt im Überblick

Arbeitsschwerpunkte

  • Straflosigkeit
  • Kriminalisierung des Menschenrechtsaktivismus
  • Gebrauch von Gewalt durch die staatlichen Sicherheitskräfte

Peace Brigades International
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